Diagnose KC - später - was dann?


Nach ein paar Monaten

Hat sich alles schon etwas relativiert...

Nach ein paar Wochen, Monaten oder Jahren haben sich viele Betroffene umfassend informiert und das Stadium, die Geschwindigkeit, mit der sich der KC weiterentwickelt festgestellt. Diese Informationen helfen dabei, ausgehend von der individuellen Lage, die passende Behandlungsmethode zu wählen.

Nach der Entscheidung für oder gegen eine Behandlung, fängt man irgendwann wieder an, sich auf die Zukunft zu konzentrieren - auf "das was geht" und kann inzwischen einschätzen, dass auch die klassische Schulmedizin keine Wunder vollbringen kann.

Kein Behandlungsergebnis wird mit vollständig gesunden Augen vergleichbar sein. Aber man kann sich damit arrangieren und sollte sich auch im klaren darüber sein wie gut es ist keine lebensbedrohliche Krankheit zu haben.


Nach ein paar Jahren

Tritt die Krankheit meist in den Hintergrund, alles andere in den Vordergrund.

Man hat man vielleicht schon ein zweites Behandlungsergebnis oder der KC ist zum Stillstand gekommen. Manche werden auch mehrfach mit verschiedenen Methoden behandelt.

Mal ist das Ergebnis langfristig "gut", mal "mittel", mal "schlecht". Fast alle Betroffenen kommen ohne oder nach einer Vernetzung, Transplantation gut mit Brille oder Kontaktlinsen zurecht. Dabei ist der dauerhafte "Nerv-Faktor" natürlich individuell unterschiedlich, aber was hilft es sich ständig über etwas aufzuregen was man nicht ändern kann?

Das langfristige Ergebnis einer Behandlung hängt nicht nur vom Arzt und der Behandlungsmethode ab, sondern ganz entscheidend von den individuellen Heilungskräften des eigenen Körpers und vom eigenen Umgang mit der Krankheit.


Egal wie das Ergebnis ist, fast jeder - auch Eltern, Freunde oder Bekannte - lernen mit der Krankheit und den Ergebnissen umzugehen, sich gemeinsam auf die Zukunft und auf die Möglichkeiten zu konzentrieren.


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