Wie sehen Menschen mit Keratokonus


Menschen ohne Einschränkungen in der Sehfähigkeit können oft nicht verstehen, warum der oder die Betroffene überhaupt Schwierigkeiten hat.

Im Grunde ist das Verständnis für jedwede Einschränkung eher ein allgemeines Problem. Denn wie soll man verstehen, wie man sich zum Beispiel mit einer Herz-, Lungen- oder Nierenkrankheit fühlt, wenn man nicht selbst betroffen ist. Eine Verstauchung oder zum Beispiel ein gebrochener Arm ist da schon leichter nach zu empfinden.

Im allgemeinen lassen sich Herz- oder Lungenkrankheiten nicht so gut veranschaulichen, aber bei den Augen gibt es schon Möglichkeiten.


Optische Vergleiche

  • Stellen Sie sich vor wie es ist, in der Nacht bei Regen ohne Scheibenwischer mit dem Auto fahren zu müssen. Sie können das in einem stehenden Fahrzeug mal ausprobieren. Da ist nicht mehr viel zu sehen.
  • Nehmen eine Fensterglas- oder Sonnenbrille und machen sie schmutzig, fleckig, fettig, staubig, etc.. Dann versuchen Sie sich damit z.B. in einer Fußgängerzone, ganz vorsichtig und am besten mit Begleitung, zu orientieren / fortbewegen; versuchen mit dieser schmutzigen Brille im dunklen Zimmer Fernsehen zu sehen oder sehen sich mit dieser Brille einen Kinofilm an. Wenn Sie das Experiment ein paar Stunden durchhalten, können Sie vielleicht einen leichten Eindruck davon erhalten, wie es den Betroffenen immer geht.

Diese beiden einfachen Beispiele zeigen schon recht anschaulich, wie man sich als Betroffener mit Keratokonus fühlt.

   
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